Endlich ist es soweit - die neue CheckPoint-Firewall-Version ist da: CheckPoint NGX (R60).
Dies ist die erste Major-Release seit dem Jahr 2001, als die "CheckPoint Next Generation (NG)" veröffentlicht wurde.
In den einzelnen Minor-Releases FP1, FP2, FP3, R54 und R55 der R5x-Serie hat CheckPoint die Funktionalität aber schon ein ganzes Stück weiterentwickelt, so dass der Leistungsumfang in der neuesten Version R60 gar nicht mal so sehr überrascht, wenn man up to date geblieben ist.
In CheckPoint NGX finden sich aber nun auch alle Features wieder, die man sich in den bisherigen Versionen nur erträumen konnte:
Unterstützung von "Interoperable Devices" mit dynamischer IP-Adresse
Soweit die Gegenstelle eine dynamische IP-Adresse hatet, konnten in der Vergangenheit lediglich CheckPoint-Systeme untereinander Site-to-Site-VPN-Verbindungen unterhalten. (Man konnte vielleicht noch mit der ipassignment.conf tricksen, in einer Firewall-Cluster-Umgebung jedoch auch nur eingeschränkt). Künftig geht dies nun auch mit Drittherstellerprodukten.
Der Fallstrick, dass "Support key exchange for subnets" für ein "Interoperable Device" standardmäßig angehakt ist, jedoch IPsec-Gateways, die nicht von CheckPoint stammen, in der Regel keine IP-Adressbereichs-Aggregierung in IKE Phase 2 unterstützen, ist traditionell erhalten geblieben.
CheckPoint hat seine VPN-Engine insgesamt sehr vorbildlich überarbeitet und neue Konfigurationsmöglichkeiten eingebaut, die die VPN-Unterstützung stark abrunden (z. B. welche IP-Adresse für den eigenen VPN-Tunnel-Endpunkt verwendet werden soll).
Darüberhinaus wurde die VPN-Protokollierung im SmartView Tracker verbessert, so dass die Fehlerdiagnose nun einfacher geworden ist.
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